Was ist ein kollektivvertrag in österreich

Zu den gesetzlichen Interessengruppen, die tariflich in der Lage sind, sind: Viele Indikatoren für die Qualität der Gesellschaft in Österreich sind seit der letzten Erhebung im Jahr 2011 relativ stabil geblieben. Die wahrgenommenen Spannungen zwischen verschiedenen Rassen und ethnischen Gruppen nahmen jedoch gegenüber 2011 um etwa 10 Prozentpunkte zu und erreichten 2016 49 % und lagen über dem EU-28-Durchschnitt von 41 %. Der Index für soziale Ausgrenzung (mit Werten von 1 bis 5) hat sich gegenüber 2007 um 0,5 Punkte verbessert und liegt derzeit bei 1,7 (nahe am besten bewerteten Land Schweden mit 1,6). Darüber hinaus hat das Vertrauen in die Menschen gegenüber 2007 um 0,5 Punkte zugenommen, jetzt bei 5,3 und nahe am EU-28-Durchschnitt von 5,2 auf einer Skala von 1 bis 10. Neben der WKO ist die IV die wichtigste Arbeitgeberorganisation österreichs. Der Mitgliederbereich umfasst das verarbeitende Gewerbe, Führungskräfte in der verarbeitenden Industrie und Unternehmen, die mit dem verarbeitenden Gewerbe verbunden sind. Darüber hinaus müssen offene Stellen geschlechtsneutral ausgeschrieben werden, und die Inserate muss den tariflichen Mindestlohn für die Stelle und eine Erklärung über die Bereitschaft des Arbeitgebers enthalten, mehr als den Mindestlohn zu zahlen. 2016 wurde eine Verpflichtung eingeführt, Teilzeitbeschäftigte über anstehende Vollzeitstellen zu informieren: Wenn ein Arbeitgeber plant, eine Vollzeitstelle oder eine Stelle mit einer höheren Stundenzahl anzukündigen, sollen die Teilzeitbeschäftigten des Arbeitgebers vorher informiert werden. Auf diese Weise können interne Arbeitnehmer, die ihre Arbeitszeit erhöhen wollen, zuerst gelten – dies gilt vor allem für weibliche Arbeitnehmer aufgrund der hohen Inzidenz weiblicher Teilzeitarbeit in Österreich.

Während 2011 Österreichs größte Gewerkschaft, die Gewerkschaft der Angestellten, grafischen Angestellten und Journalisten (GPA-djp), vorschlug, regelmäßig spezifische Tarifrunden für Frauen abzuhalten, um ihre Gehälter zu erhöhen und Österreichs hohes geschlechtsspezifisches Lohngefälle zu verringern, wurde dies nie umgesetzt. Daher gibt es keine regelmäßig wiederkehrenden Initiativen der Sozialpartner, die darauf abzielen, das geschlechtsspezifische Lohngefälle zu schließen. Gleichzeitig wurde in vielen Tarifverträgen in den letzten Jahren die Anerkennung von Ruhesteinen (Eltern, Pflege, Hospiz) für Lohnerhöhungen angesprochen, von denen vor allem Arbeitnehmerinnen profitieren, da sie in der Regel längere Urlaubszeiten in Anspruch nehmen als Männer.